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Newsletter Special: Formula Student 2019

Cure Insider

Newsletter Special: Formula Student 2019

Diese besondere Ausgabe des CURE Newsletters widmet sich ganz den „Formula Student“-Events. Am besten lesen Sie die Berichte in chronologischer Reihenfolge.

Netherlands

8 - 11 Juli

Die „Formula Student Netherlands“ läutete die diesjährige Saison ein. Das Event fand vom 08. bis 11. Juli statt und wurde auf der Motorsport-Rennstrecke „TT Circuit“ in Assen ausgetragen. Mit einer dreijährigen Teamerfahrung in den Niederlanden gehörte CURE zu den jüngeren Teams in den Niederlanden. Der Wettbewerb setzt sich aus statischen und dynamischen Disziplinen zusammen, die bewertet wurden und die finale Platzierung ergeben.

Die statischen Disziplinen bestehen  aus drei Komponenten: Cost Analysis, Business Plan Presentation und Engineering Design. Bei der Cost Analysis wurden die kalkulierten Produktions- und Montagekosten vorgestellt und anschließend diskutiert.

Daraufhin wurde in der Business Plan Presentation ein ausgearbeitetes Geschäftsmodell vorgelegt, mit dem potentielle Investoren von einem fiktiven Produkt überzeugt werden. CURE stellte das „CURE Driving Training“ vor. Dabei handelt es sich um eine Firma bei der Kunden mit einer Virtual Reality-Brille virtuelle Fahrtrainings in einer Lagerhalle durchführen können. Den Nutzen, den der Kunde dadurch erhält, ist die Verbesserung seiner Racing-Performance. In den beiden Kategorien konnte CURE die Jury überzeugen und dementsprechend viele Punkte sammeln. Die dritte Komponente Engineering Design, bei der die eigene Konstruktion und das Verständnis dieser bewertet wurden, brachte nicht so viele Punkte ein. Aufgrund der kurzen Teamhistorie wurde im Vorhinein bezüglich der Konstruktion entschieden, ein sicheres Fahrzeugkonzept zu erstellen, um die Scrutineerings zu bestehen und auf einem Formula Student Event zu fahren. Dieses Ziel basiert auf einem soliden technischen Gesamtkonzept, welches aber im Vergleich mit extravaganten Lösungen anderer Teams nicht so viele Punkte einbringt.

Bevor die dynamischen Disziplinen angegangen werden durften, musste fürs Erste das Scrutineering durchgeführt werden. Dabei wird das Fahrzeug technisch abgenommen, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Sicherheit und grundlegenden Teilen des Regelwerks liegt. Dieser Check ist von großer Bedeutung, da die konstruierten Fahrzeuge Prototypen sind und die Sicherheit des Fahrers gewährleistet werden muss. Zu Beginn ergaben sich Probleme mit dem Akkumulator, die innerhalb der „FSN“ nicht behoben werden konnten. Das Ziel für die „Formula Student Italy“ war es nun, eine Lösung für die Unstimmigkeiten zu finden, um diese dann zu beseitigen.

Da das  Accu Scrutineering nicht bestanden wurde, blieb die Abnahme der mechanischen und elektrischen Regelwerksvorgaben verwehrt. Damit konnte nicht an den dynamischen Disziplinen teilgenommen werden, da das Fahrzeug erst alle Scrutineerings erfolgreich bestehen muss. Da das Event in Holland das erste in der Saison ist betraf dieses auch einige andere Teams. Dennoch bestand die Möglichkeit sich außerhalb des Wettkampfes Feedback für die Mechanical Inspection einzuholen, was genutzt wurde, um sich für die weiteren Events vorzubreiten. Erfreulicherweise fiel das Feedback positiv aus.

Das große Ziel der diesjährigen Saison ist es, an einem Formula Student Event mit CM-19e zu fahren. Da es im Rahmen der „FSN“ noch nicht erreicht wurde, fand man sich mit der versammelten Mannschaft in einem Besprechungsraum zusammen, um die Vorgehensweise der kommenden Events zu diskutieren und festzulegen. Ob das Meeting und die lehrreichen Erfahrungen, die CURE auf diesem Event aufnahm, umgesetzt wurden, zeigte sich bei der „Formula Student Italy“.

Italy

24 - 28 Juli

Die „Formula Student Italy“, welche vom 24. bis zum 28. Juli am „Riccardo Paletti Circuit“ stattfand, hat einen besonders hohen Stellenwert für CURE. Zwei Saisons bevor trat dort CURE mit CM-17e, bekannt auch unter dem Namen Natascha, das erste Mal überhaupt zu einem Wettkampf an und legte den Grundstein für die rasante Entwicklung zum nun eventfähigen Fahrzeug CM-19e.

Trotz der erschwerten Wetterbedingungen mit bis zu heißen 40 Grad Celsius, war die Stimmung sehr gut. Obwohl das Team in der Pit dadurch einer hohen Belastung ausgesetzt war, waren es topmotiviert und arbeitete durchgängig am Fahrzeug, um alle Aufgaben des Scrutineerings zu absolvieren.

Die harte Arbeit und die anhaltende Zielstrebigkeit lohnten sich. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte bestand CURE die technische Abnahme in allen Bereichen (Mechanical Inspection, Electrical Inspection, Accumulation Inspection – Überprüfung des Akkus nach vorgegebenen Regelwerk, Tilt Test – Kipptisch / statischer Überschlagstest, Rain Test – Regentest und Brake Test – Bremstest).

Somit wurde ein großer Meilenstein erreicht und das ausgerechnet in Italien, wo alles anfing. Dieses bedeutende Ereignis sicherte nun die Teilnahme an den dynamischen Disziplinen, sprich ein Fahrzeug, entwickelt von CURE, durfte das erste Mal überhaupt auf einem Event fahren.

Aufgrund der schwankenden Wetterlage war aber nicht sicher, ob die Rennstrecke nach heftigen Niederschlägen mit Regenreifen überhaupt befahren werden konnte.Natürlich war CURE das Risiko der Teilnahme bewusst, dennoch wurde nach Abwägung entschieden, alle Disziplinen mit mindestens einem Run zu absolvieren. Am Ende war CURE eines von drei Teams, das alle dynamischen Disziplinen bestreiten konnte. Aufgrund von technischen Schwierigkeiten musste das Endurance Event(22 km Langstreckenrennen, bei dem das Fahrzeug seine Haltbarkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen muss) in Runde 19 von 25 nach schwarzer Flagge beendet werden. Die schwarze Flagge wird gezeigt, wenn erkenntlich ist, dass das fahrende Auto technische Probleme hat. Bis auf das Endurance Event konnte CURE so in den dynamischen Disziplinen Punkte erzielen. In der Energy Efficiency Wertung (Bewertung des Energierverbrauchs) konnte trotz schwarzer Flagge die Punkte bis Runde 19 gewertet werden.

Am Ende der „Formula Student Italy“ war die Euphorie im Team, die sich durch diesen Meilenstein ausbreitete, groß. Für die „Formula Student Austria“ war nach diesem erfreulichen Ereignis abzuwarten, inwieweit das Team Carmens Level steigen kann.

Austria

28 Juli - 1 August

„Nach dem Event ist vor dem Event.“ Unter diesem Motto ging es direkt von der „Formula Student Italy“ zur „Formula Student Austria“, die vom 28. Juli bis zum 1. August am „Red Bull Ring“ in Spielberg stattfand.

Kaum angekommen, schon ging es an die Arbeit. Es wurde direkt die Box aufgebaut, um CM-19e für die Accumulator Inspection vorzubereiten. Nach ein paar kleineren gewöhnlichen Nacharbeiten, die behoben werden konnten, wurde dieses bestanden. So ähnlich lief auch die Electrical Inspection ab. Im Gegensatz dazu lief die Mechanical Inspection wie am Schnürchen und CM-19e bestand auf Anhieb. Im Vergleich zu Italien ist die technische Abnahme noch strikter, deshalb mussten zeitlich das Acceleration und Skidpad Event ausfallen lassen, da das Scrutineering zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet war.

Es konnten alle statischen Disziplinen wie geplant angetreten werden. Im Gegensatz zur Business Plan Presentation, benötigte man beim dem Engineering Design- und Cost Analysis-Event die Anwesenheit des Fahrzeugs, weshalb währenddessen an dem Fahrzeug nicht gearbeitet werden konnte. Zudem ist das Event in Österreich im Vergleich zu den Niederlanden und Italien einen Tag kürzer. Durch die benötigte Zeit im Scrutineering verpasste CURE die Teilnahme am Acceleration  (Beschleunigungstest, bei dem ermittelt wird, wie hoch das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeuges aus einem stehenden Start auf einer 75 Meter langen Geraden ist) und Skid Pad (Acht-Fahren, bei dem die erreichbare Querbeschleunigung während einer konstanten Kreisfahrt ermittelt wird) Event.

Nach dem erfolgreich bestandenen Scrutineering stand das Autocross auf dem Plan, hierbei muss das Fahrzeug durch einen 800 Meter langen Handling-Kurs gesteuert werden, der Geraden, Haarnadelkurven, Schikanen und Slalomstrecken enthält. CURE hatte bei dieser Disziplin nur noch eine Zeitslot von drei Minuten. Unter normalen Umständen wäre die knappe Zeit kein Problem gewesen, denn eigentlich war Carmen ready to race. Aber aus unerklärlichen Gründen trat das Problem auf, dass CM-19e in der Startuproutine nicht anging. Deshalb schied CURE unglücklicher Weise aus diesem Event aus und musste die anderen Teams vorlassen.

Weit erfreulicher verlief die Endurance. CURE fuhr das erste Mal in der Vereinsgeschichte komplett durch. Dennoch hielt CM-19e das ein oder andere Mal auf der Rennstrecke an, aber Carmen schaffte es immer wieder weiterzufahren, ohne die schwarze Flagge gezeigt zu bekommen. Aufgrund der Häufigkeit der Stopps bekam CURE den „Stop and Go Award“ überreicht.

Umfassend kann man sagen, dass die diesjährige Saison erfolgreich für CURE war. Die Ziele, die im Voraus gesetzt wurden, wurden erreicht: das Scrutineering wurde komplett bestanden, CURE durfte an den dynamischen Events teilnehmen und fuhr eine komplettes Endurance durch.

Neben den technischen Aspekten sollte man auch den gemeinschaftlichen Hintergrund solcher Events nicht außer Acht lassen. Das gemeinsame Campen, Essen und Arbeiten verbindet und schweißt das Team noch enger zusammen. Es wurde gehofft, gebangt und gezittert, aber am Ende des Tages wurde dann doch das gemeinsame Ziel erreicht: CURE ist dieses Jahr gefahren! Mit Stolz kann behauptet werden, dass das Grundfahrzeug solide ist und eine super Entwicklungsgrundlage für CM-20e bietet.

Cure Insider

Newsletter Special: Formula Student 2019

Diese besondere Ausgabe des CURE Newsletters widmet sich ganz den „Formula Student“-Events. Am besten lesen Sie die Berichte in chronologischer Reihenfolge. Es folgen FS Netherlands, FS Italy, FS Austria und die Platzierungen auf den „Formula Student“-Events.

Netherlands

8 - 11 Juli

Die „Formula Student Netherlands“ läutete die diesjährige Saison ein. Das Event fand vom 08. bis 11. Juli statt und wurde auf der Motorsport-Rennstrecke „TT Circuit“ in Assen ausgetragen. Mit einer dreijährigen Teamerfahrung in den Niederlanden gehörte CURE zu den jüngeren Teams in den Niederlanden. Der Wettbewerb setzt sich aus statischen und dynamischen Disziplinen zusammen, die bewertet wurden und die finale Platzierung ergeben.

Die statischen Disziplinen bestehen aus drei Komponenten: Cost Analysis, Business Plan Presentation und Engineering Design. Bei der Cost Analysis wurden die kalkulierten Produktions- und Montagekosten vorgestellt und anschließend diskutiert.

Daraufhin wurde in der Business Plan Presentation ein ausgearbeitetes Geschäftsmodell vorgelegt, mit dem potentielle Investoren von einem fiktiven Produkt überzeugt werden. CURE stellte das „CURE Driving Training“ vor. Dabei handelt es sich um eine Firma bei der Kunden mit einer Virtual Reality-Brille virtuelle Fahrtrainings in einer Lagerhalle durchführen können. Den Nutzen, den der Kunde dadurch erhält, ist die Verbesserung seiner Racing-Performance. In den beiden Kategorien konnte CURE die Jury überzeugen und dementsprechend viele Punkte sammeln. Die dritte Komponente Engineering Design, bei der die eigene Konstruktion und das Verständnis dieser bewertet wurden, brachte nicht so viele Punkte ein. Aufgrund der kurzen Teamhistorie wurde im Vorhinein bezüglich der Konstruktion entschieden, ein sicheres Fahrzeugkonzept zu erstellen, um die Scrutineerings zu bestehen und auf einem Formula Student Event zu fahren. Dieses Ziel basiert auf einem soliden technischen Gesamtkonzept, welches aber im Vergleich mit extravaganten Lösungen anderer Teams nicht so viele Punkte einbringt.

Bevor die dynamischen Disziplinen angegangen werden durften, musste fürs Erste das Scrutineering durchgeführt werden. Dabei wird das Fahrzeug technisch abgenommen, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Sicherheit und grundlegenden Teilen des Regelwerks liegt. Dieser Check ist von großer Bedeutung, da die konstruierten Fahrzeuge Prototypen sind und die Sicherheit des Fahrers gewährleistet werden muss. Zu Beginn ergaben sich Probleme mit dem Akkumulator, die innerhalb der „FSN“ nicht behoben werden konnten. Das Ziel für die „Formula Student Italy“ war es nun, eine Lösung für die Unstimmigkeiten zu finden, um diese dann zu beseitigen.

Da das  Accu Scrutineering nicht bestanden wurde, blieb die Abnahme der mechanischen und elektrischen Regelwerksvorgaben verwehrt. Damit konnte nicht an den dynamischen Disziplinen teilgenommen werden, da das Fahrzeug erst alle Scrutineerings erfolgreich bestehen muss. Da das Event in Holland das erste in der Saison ist betraf dieses auch einige andere Teams. Dennoch bestand die Möglichkeit sich außerhalb des Wettkampfes Feedback für die Mechanical Inspection einzuholen, was genutzt wurde, um sich für die weiteren Events vorzubreiten. Erfreulicherweise fiel das Feedback positiv aus.

Das große Ziel der diesjährigen Saison ist es, an einem Formula Student Event mit CM-19e zu fahren. Da es im Rahmen der „FSN“ noch nicht erreicht wurde, fand man sich mit der versammelten Mannschaft in einem Besprechungsraum zusammen, um die Vorgehensweise der kommenden Events zu diskutieren und festzulegen. Ob das Meeting und die lehrreichen Erfahrungen, die CURE auf diesem Event aufnahm, umgesetzt wurden, zeigte sich bei der „Formula Student Italy“.

Italy

24 - 28 Juli

Die „Formula Student Italy“, welche vom 24. bis zum 28. Juli am „Riccardo Paletti Circuit“ stattfand, hat einen besonders hohen Stellenwert für CURE. Zwei Saisons bevor trat dort CURE mit CM-17e, bekannt auch unter dem Namen Natascha, das erste Mal überhaupt zu einem Wettkampf an und legte den Grundstein für die rasante Entwicklung zum nun eventfähigen Fahrzeug CM-19e.

Trotz der erschwerten Wetterbedingungen mit bis zu heißen 40 Grad Celsius, war die Stimmung sehr gut. Obwohl das Team in der Pit dadurch einer hohen Belastung ausgesetzt war, waren es topmotiviert und arbeitete durchgängig am Fahrzeug, um alle Aufgaben des Scrutineerings zu absolvieren.

Die harte Arbeit und die anhaltende Zielstrebigkeit lohnten sich. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte bestand CURE die technische Abnahme in allen Bereichen (Mechanical Inspection, Electrical Inspection, Accumulation Inspection – Überprüfung des Akkus nach vorgegebenen Regelwerk, Tilt Test – Kipptisch / statischer Überschlagstest, Rain Test – Regentest und Brake Test – Bremstest).

Somit wurde ein großer Meilenstein erreicht und das ausgerechnet in Italien, wo alles anfing. Dieses bedeutende Ereignis sicherte nun die Teilnahme an den dynamischen Disziplinen, sprich ein Fahrzeug, entwickelt von CURE, durfte das erste Mal überhaupt auf einem Event fahren.

Aufgrund der schwankenden Wetterlage war aber nicht sicher, ob die Rennstrecke nach heftigen Niederschlägen mit Regenreifen überhaupt befahren werden konnte.Natürlich war CURE das Risiko der Teilnahme bewusst, dennoch wurde nach Abwägung entschieden, alle Disziplinen mit mindestens einem Run zu absolvieren. Am Ende war CURE eines von drei Teams, das alle dynamischen Disziplinen bestreiten konnte. Aufgrund von technischen Schwierigkeiten musste das Endurance Event(22 km Langstreckenrennen, bei dem das Fahrzeug seine Haltbarkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen muss) in Runde 19 von 25 nach schwarzer Flagge beendet werden. Die schwarze Flagge wird gezeigt, wenn erkenntlich ist, dass das fahrende Auto technische Probleme hat. Bis auf das Endurance Event konnte CURE so in den dynamischen Disziplinen Punkte erzielen. In der Energy Efficiency Wertung (Bewertung des Energierverbrauchs) konnte trotz schwarzer Flagge die Punkte bis Runde 19 gewertet werden.

Am Ende der „Formula Student Italy“ war die Euphorie im Team, die sich durch diesen Meilenstein ausbreitete, groß. Für die „Formula Student Austria“ war nach diesem erfreulichen Ereignis abzuwarten, inwieweit das Team Carmens Level steigen kann.

Austria

28 Juli - 1 August

„Nach dem Event ist vor dem Event.“ Unter diesem Motto ging es direkt von der „Formula Student Italy“ zur „Formula Student Austria“, die vom 28. Juli bis zum 1. August am „Red Bull Ring“ in Spielberg stattfand.

Kaum angekommen, schon ging es an die Arbeit. Es wurde direkt die Box aufgebaut, um CM-19e für die Accumulator Inspection vorzubereiten. Nach ein paar kleineren gewöhnlichen Nacharbeiten, die behoben werden konnten, wurde dieses bestanden. So ähnlich lief auch die Electrical Inspection ab. Im Gegensatz dazu lief die Mechanical Inspection wie am Schnürchen und CM-19e bestand auf Anhieb. Im Vergleich zu Italien ist die technische Abnahme noch strikter, deshalb mussten zeitlich das Acceleration und Skidpad Event ausfallen lassen, da das Scrutineering zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet war.

Es konnten alle statischen Disziplinen wie geplant angetreten werden. Im Gegensatz zur Business Plan Presentation, benötigte man beim dem Engineering Design- und Cost Analysis-Event die Anwesenheit des Fahrzeugs, weshalb währenddessen an dem Fahrzeug nicht gearbeitet werden konnte. Zudem ist das Event in Österreich im Vergleich zu den Niederlanden und Italien einen Tag kürzer. Durch die benötigte Zeit im Scrutineering verpasste CURE die Teilnahme am Acceleration  (Beschleunigungstest, bei dem ermittelt wird, wie hoch das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeuges aus einem stehenden Start auf einer 75 Meter langen Geraden ist) und Skid Pad (Acht-Fahren, bei dem die erreichbare Querbeschleunigung während einer konstanten Kreisfahrt ermittelt wird) Event.

Nach dem erfolgreich bestandenen Scrutineering stand das Autocross auf dem Plan, hierbei muss das Fahrzeug durch einen 800 Meter langen Handling-Kurs gesteuert werden, der Geraden, Haarnadelkurven, Schikanen und Slalomstrecken enthält. CURE hatte bei dieser Disziplin nur noch eine Zeitslot von drei Minuten. Unter normalen Umständen wäre die knappe Zeit kein Problem gewesen, denn eigentlich war Carmen ready to race. Aber aus unerklärlichen Gründen trat das Problem auf, dass CM-19e in der Startuproutine nicht anging. Deshalb schied CURE unglücklicher Weise aus diesem Event aus und musste die anderen Teams vorlassen.

Weit erfreulicher verlief die Endurance. CURE fuhr das erste Mal in der Vereinsgeschichte komplett durch. Dennoch hielt CM-19e das ein oder andere Mal auf der Rennstrecke an, aber Carmen schaffte es immer wieder weiterzufahren, ohne die schwarze Flagge gezeigt zu bekommen. Aufgrund der Häufigkeit der Stopps bekam CURE den „Stop and Go Award“ überreicht.

Umfassend kann man sagen, dass die diesjährige Saison erfolgreich für CURE war. Die Ziele, die im Voraus gesetzt wurden, wurden erreicht: das Scrutineering wurde komplett bestanden, CURE durfte an den dynamischen Events teilnehmen und fuhr eine komplettes Endurance durch.

Neben den technischen Aspekten sollte man auch den gemeinschaftlichen Hintergrund solcher Events nicht außer Acht lassen. Das gemeinsame Campen, Essen und Arbeiten verbindet und schweißt das Team noch enger zusammen. Es wurde gehofft, gebangt und gezittert, aber am Ende des Tages wurde dann doch das gemeinsame Ziel erreicht: CURE ist dieses Jahr gefahren! Mit Stolz kann behauptet werden, dass das Grundfahrzeug solide ist und eine super Entwicklungsgrundlage für CM-20e bietet.

Platzierungen auf den „Formula Student“-Events

*Disqualifizierung nach dem Rennen